Synergie und Erfahrung ermöglichen uns, Ihnen eine breite Palette der HNO-Heilkunde anzubieten

Ohr

Ohr

Probleme des Mittel- oder Innenohres können Hörstörungen verursachen. Bei kleinen Kindern kommt es durch Ohrenentzündungen und Tubenmittelohrkatarrh gerne zu Gehörverminderung, bei älteren Menschen ist eine Abnützung der Sinneszellen im Innenohr die häufigste Ursache für Schwerhörigkeit. Auch Hörtests helfen dabei, die Ursache einer Hörstörung herauszufinden.

Bei kleinen Kindern führt eine länger andauernde Hörstörung auch zu Sprachentwicklungsstörungen, weswegen eine frühzeitige Abklärung Sinn macht.

Bei Erwachsenen können Hörstürze oder Altersschwerhörigkeit eine Abnahme der Hörleistung verursachen. Früher oder später kann dann eine Hörgeräteversorgung nötig sein.

Manche Hörstörungen im Mittelohrenbereich, wie z.B. die Otosklerose, lassen sich operativ behandeln.

Hörstörungen

Wenn eine Schwerhörigkeit persistiert, kann eine Hörgeräteversorgung das Hörvermögen und die Lebensqualität wieder verbessern. Als Expertenärzte der SVA/IV/SUVA/EMV stehen wir Ihnen mit Rat und Tat zur Seite, führen die notwendigen Expertisen durch und arbeiten Hand in Hand mit den lokalen Hörgeräteakustikern zusammen.

Mit der Degeneration der Sinneszellen im Innenohr kann sich gleichzeitig bei vermindertem Gehör ein Ohrgeräusch bilden. Auch alle akuten Ohrenerkrankungen können zu Ohrgeräuschen führen. Erst wenn ein Ohrgeräusch über längere Zeit andauert, spricht man von einem Tinnitus.

Als Folge von einer sogenannten Tubenventilationsstörung kann sich ein chronischer Tubenmittelohrkatarrh ausbilden, was zu einer Schalleitungsschwerhörigkeit und rezidivierenden Ohrentzündungen führen kann. Ursache hierfür sind meistens vergrösserte Rachenmandeln, Allergien oder obere Luftwegsinfekte.

Bei länger andauernder Gehörverminderung wird aus diesem Grund vor allem bei Kinders häufig ein Trommelfellschnittchen, respektive die Einlage von «Paukenröhrchen» vorgenommen. Diese Eingriffe können ambulant in Lokalanästhesie oder in Narkose in unserem Praxisoperationssaal durchgeführt werden. Bei Kindern werden diese Eingriffe häufig auch mit einer Mandeloperation kombiniert.

Wenn nach einer Ohrenentzündung oder einem Trauma ein Loch im Trommelfell zurückbleibt, wird hierdurch einerseits das Gehör verschlechtert und andererseits kann es zu Überinfektionen des Mittelohres führen. In solchen Fällen sollte ein operativer Verschluss der Trommelfellperforation erfolgen.

Das Gleichgewichtsorgan und das Innenohr liegen benachbart und so kommt es, dass Hörstörungen gehäuft mit Gleichgewichtsstörungen einhergehen.

Es können aber auch isolierte Störungen des Gleichgewichtsapparates auftreten. Je nach Schwindelursache tritt ein Drehschwindel oder ein ungerichteter Schwindel auf. Schwindelattacken können sehr heftig sein und zu Bettlägerigkeit führen, was verständlicherweise Panik auslösen kann. Strukturierte Abklärungen helfen bei der Diagnosestellung und Therapie.

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Nase

Eine Nasenatmungsbehinderung kann viele Ursachen haben. Dementsprechend sind auch die Therapiemöglichkeiten vielfältig.

Allergieabklärungen (Prick-Test), Röntgenabklärungen, Geruchstests und Messungen des Nasenwiderstandes (Rhinomanometrie) können bei der Diagnose helfen.

Allergikern kann eine Desensibilisierung, welche nicht nur als Spritzenkur, sondern auch in Form von Tabletten und Tropfen möglich ist, Linderung bringen.

Wenn konservative Massnahmen scheitern, ist gelegentlich auch eine Operation nötig. Folgende Operationen führen wir als Belegärzte in den umliegenden Kliniken durch.

  • Begradigung der Nasenscheidewand
  • Höckerabtragung
  • Verfeinerung der Nase
  • Anheben der Nasenspitze
  • Aufbau von Sattelnasen
  • Nasenbeinreposition
  • Nasenmuschelkauterisation

Ein chronischer Schnupfen oder auch Kopfschmerzen sind häufig die Folge von Nasennebenhöhlenentzündungen (Sinusitis).

Akute Sinusitiden werden zunächst medikamentös behandelt.

Bei chronischen oder rezidivierenden Entzündungen der Nasennebenhöhlen ist oftmals eine Operation indiziert. Solche Nasennebenhöhleneingriffe werden endoskopisch und teilweise auch mit Hilfe eines Navigationssystems durchgeführt. Das Ziel einer Nasennebenhöhlenoperation ist einerseits, die Belüftung der Nasennebenhöhlen zu verbessern und andererseits, die entzündeten Schleimhäute auszuräumen. Auch Nasenpolypen gehören formal zu den chronischen Sinusitiden. Sie sind aber nur die Spitze des Eisbergs der seinen Ursprung in den Nasennebenhöhlen nimmt.

Rezidivierendes Nasenbluten kann in jedem Alter auftreten und ist lästig. Die Nasenschleimhaut ist v.a. im Bereich des Nasenseptums ausgezeichnet durchblutet, und beim Aufreissen dieser Blutgefässe kann eine mehr oder weniger starke Blutung auftreten.

Vor allem in Kombination mit der Einnahme von Blutverdünnern muss eine Behandlung erfolgen. Nach eingehender Untersuchung der Nase wird die Blutungsquelle lokalisiert und in der Regel in Oberflächenanästhesie verödet.

Bei Trockenheit der Nasenschleimhäute, müssen anschliessend befeuchtende Massnahmen erfolgen, um Rezidive zu verhindern.

Direkt nach dem Unfall kommt es meist zu Nasenbluten und zu einer Anschwellung der Nase.

Ob eine Reposition indiziert ist, kann meist erst nach Abschwellung der Nase beurteilt werden. Ist die Nasenachse nicht verschoben, kann eine Fraktur auch ohne Reposition behandelt werden. Trotzdem ist es wichtig, dass sie bei Verdacht auf Nasenbeinfraktur innerhalb von 24 Stunden einen HNO Arzt aufsuchen, um eine Hämatombildung im Bereiche der Nasenscheidewand auszuschliessen. Wenn ein Septumhämatom vorliegt, ist in jedem Fall eine Operation nötig.

Schnarchen kann Warnzeichen für eine schlafbezogene Atmungsstörung sein. Deswegen ist eine gründliche Abklärung bei Schnarchen und Verdacht auf Schlafapnoe wichtig.

Dank Zusammenarbeit mit der Klinik für Schlafmedizin in Zurzach und einem Dr. med. dent. M. Frei von der Praxis Saxer + Frei, können wir eine interdisziplinäre Schnarchsprechstunde anbieten, bei welcher Sie von mehreren Fachleuten untersucht und beraten werden. Vorgängig ist eine ambulante «respiratorische Polygraphie» notwendig, für welche uns die modernsten Geräte zur Verfügung stehen. Gelegentlich ist auch eine Abklärung im Schlaflabor der Klinik für Schlafmedizin sinnvoll.

Je nach Ursache für das Schnarchen oder die Schlafapnoe gibt es verschiedene Therapiemöglichkeiten. Von operativen Eingriffen, über Zahnschienen bis zur CPAP Maske. Auch hier beraten und begleiten wir Sie interdisziplinär damit Ihr Schlaf wieder erholsam wird und Ruhe im Schlafzimmer einkehrt. Einmalig im Zürcher Unterland bieten wir neuerdings die «Schlafvideoendoskopie» an.

Therapiemöglichkeiten beim Schnarchen

  • Unterkieferprotrusionsschiene
  • Velumount ®
  • CPAP-Maske
  • Rückenlagevermeidung
  • Funktionelle Septo-Rhinoplastik
  • UPPP (Uvulopalatopharyngoplastik)
  • Mandeloperation
  • Hypoglossusstimulation

Merkblatt Schlafsprechstunde

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Hals

Die Mandeln gehören zum lymphatischen Gewebe des Rachenraums und haben eine Infektabwehrfunktion im Säuglings- und Kleinkindalter. Mit zunehmendem Alter verlieren sie ihre Funktion und können im Gegenteil Auslöser von viralen und bakteriellen Infekten sein.

Mandelentzündungen (Tonsillitis)

Wiederkehrende Entzündungen der Halsmandeln setzten manche Patienten immer wieder ausser Gefecht. Mandelentzündungen sind schmerzhaft, müssen oft antibiotisch behandelt werden und können unangenehme Komplikationen, wie zum Beispiel Abszesse und auch chronische Halsschmerzen verursachen.  Manchmal ist aus diesen Gründen eine Mandeloperation notwendig.

Vergrösserte Mandeln (Tonsillenhyperplasie)

Vergrösserte Mandeln können vor allem bei Kindern zu gehäuften Ohrenentzündungen, Gehörverminderung, sowie auch zu Atembeschwerden bis hin zum Schlafapnoesyndrom führen.

Man unterscheidet zwischen den Gaumen- und den Rachenmandeln. Die Gaumenmandeloperation erfolgt in Narkose und unter stationären Verhältnissen und ist mit einer zweiwöchigen Arbeitsunfähigkeit verbunden. Die Rachenmandeln hingegen kann man problemlos ambulant operieren. Häufig müssen sowohl die Rachen-, als auch die Gaumenmandeln entfernt werden.

  • Merkblatt Gaumenmandeloperation
  • Merkblatt Rachenmandeloperation

Veränderungen der Mundschleimhaut sollten sie mit ihrem Zahnarzt oder Hausarzt besprechen.

Bei Geschwüren, die nicht von selber abheilen, muss unter Umständen eine Gewebeprobe entnommen werden. Vor allem bei Rauchern dürfen solche Veränderungen der Mundschleimhaut nicht auf die leichte Schulter genommen werden und bedürfen einer gründlichen Abklärung, um Karzinome auszuschliessen.

Plötzlich aufgetretene Knoten am Hals können zahlreiche Ursachen haben. Im Rahmen von oberen Luftwegsinfekten schwellen die Lymphdrüsen im Halsbereich regelmässig an. Wenn Knoten im Kopf-Halsbereich über Wochen bestehen oder grösser werden, kommen aber auch andere Ursachen in Frage.

  • Halszysten
  • Abszesse
  • Lymphome
  • Ableger von bösartigen Tumoren im Kopf-Halsbereich
  • Tumore der Speicheldrüsen

Ultraschalluntersuchungen und die sogenannte «ultraschallgesteuerte Feinnadelpunktion» helfen bei der raschen Diagnosestellung.

 

Halszysten entstehen aus einer Anlagestörung des «Ductus thyroglossus», welche meistens erst entdeckt wird, wenn plötzlich eine Schwellung am Hals resultiert. Je nach Lage der Schwellung unterscheidet man mediane (mittige) und laterale (seitliche) Halszysten.

Wenn diese sich immer wieder füllen oder entzünden, müssen sie operativ entfernt werden.

Sind Schwellungen in unmittelbarer Umgebung des Ohres oder im Bereich des Mundbodens vorhanden, handelt es sich häufig um Tumoren des Speicheldrüsengewebes. Obwohl solche Veränderungen in den meisten Fällen gutartig sind, müssen sie dennoch genau abgeklärt werden. Auch hier kommen Ultraschalluntersuchung und Feinnadelpunktion zum Einsatz.

 

Treten Schwellungen im Bereich der Speicheldrüsen essensabhängig auf, ist häufig eine Abflussstörung des Speichels durch einen Speichelstein oder aber eine narbige Stenose (Verengung des Ausführungsganges) die Ursache.

Auch Speichelsteine können – ebenso wie sämtliche Tumoren im Bereich der Speicheldrüsen – ausgezeichnet mit dem Ultraschall dargestellt werden. Speichelsteine können durch eine Sondierung oder Schlitzung des Ausführungsganges, welcher in der Mundhöhle mündet, entfernt werden.

Wenn solche Massnahmen nicht zum Erfolg führen, können Speichelsteine endoskopisch entfernt oder ähnlich wie Nierensteine zertrümmert werden.

Eine Heiserkeit, die länger als 4 Wochen andauert, macht eine Abklärung der Stimmbänder erforderlich. Stimmbandentzündungen, -knötchen, -lähmungen und selten auch bösartige Veränderungen können die Stimme verändern. Je früher die Therapie erfolgt, desto besser sind die Heilungsaussichten. Im Zweifelsfall wird eine Biopsie des Befundes entnommen und mikroskopisch untersucht.

Eine Schwellung im Bereiche der Schilddrüse also oberhalb des Brustbeines kann mit einer Vergrösserung der Schilddrüse zusammenhängen.

Ein sogenannter Kropf kann durch eine diffuse Vergrösserung oder auch Knotenbildung der Schilddrüse verursacht sein. Dies ist auch bei normalen Schilddrüsenwerten im Blut möglich. Ultraschall und Feinnadelpunktion helfen auch hier bei der Diagnosestellung. Je nach Resultat wird gelegentlich auch eine Operation empfohlen.

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Ästhetische Chirurgie

Wenn nicht nur die Funktion, sondern auch die Ästhetik von Nase, Ohren und Haut ihre Lebensqualität einschränken, können operative Korrekturen Wunder bewirken.

Wir bieten folgende Eingriffe an:

  • Korrektur von Abstehohren
  • Rekonstruktion von eingerissenen Ohrlöchern
  • Entfernung von Hautveränderungen inklusive optimaler Rekonstruktion
  • Augenlidstraffungen
  • Kinnplastiken
  • Kosmetische Nasenoperationen